Category: ausgabe.zwei.2015

Der deutsche Haushalt gibt mehr Geld für Bananen als für Aktien aus

Es ist Aktienhausse und die Deutschen sind nicht dabei. Was ist passiert? Viele haben sich die Aktien-Finger verbrannt: Der Boom beim Neuen Markt, die Immobilienhausse und die Aktienrally von 2008 bis 2011 brachen spätestens an der Marke von ca. 8.000 DAX-Punkten mit großen Kursverlusten zusammen.

Und jetzt bei ca. 4.000 Punkten mehr steht der nächste Crash doch praktisch schon vor der Tür, oder? So hat die Masse der Deutschen die Hausse ebenso verpasst wie die großen Kapitalsammelstellen mit Aktienquoten von nur um die 4 Prozent. Deutsche Anleger sehen die Risiken, ausländische Investoren die Chancen Wer kauft überhaupt deutsche Aktien? Die
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Großer Fahrspaß in kleiner Serie

Die Idee zum eigenen Auto kam den Gebrüdern Wiesmann 1985. Es war auf der Motorshow in Essen, wo ihnen schnell klar wurde: Entweder gab es wunderschöne Oldtimer mit veralteter Technik oder modernste Motoren mit zukunftsweisender Elektronik, die aber niemanden zum Zweimalhinschauen reizen.

Das Beste dieser Welten zu vereinen war das Ziel, als Martin und Friedhelm Wiesmann 1988 ihre Arbeit aufnahmen und die Wiesmann GmbH gründeten. Den nötigen Stallgeruch brachten sie von zuhause mit: Ihre Eltern besaßen ein eigenes Autohaus im münsterländischen Dülmen. Der Gecko im Logo der Wiesmann-Fahrzeuge soll symbolisieren, dass die Fahrzeuge „auf der Straße kleben
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Start-ups in Serie

Rocket Internet hat sich die Beteiligung an Internet-Unternehmen rund um die Welt zum Geschäftsmodell gemacht. Die Umsätze wachsen schnell, doch noch fehlen Gewinne.

Das Börsendebüt von Rocket Internet hätten sich die Samwer-Brüder sicherlich anders vorgestellt. Mit 37 Euro notierte die Aktie der Online-Holding im Verlauf des ersten Handelstages an der Frankfurter Börse im vergangenen Oktober deutlich unter dem Ausgabekurs von 42,50 Euro, der am obersten Ende der Preisspanne lag. Dabei hatte Rocket Internet die Zeichnungsfrist für seine Aktien
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Keine Bindung fürs Leben

Mit Griechenland könnte erstmals ein Land aus der Eurozone ausscheiden. Historisch wäre das wenig überraschend, ein Blick in die Geschichte zeigt: Wechselkursbindungen und Währungsverbünde hatten nur selten dauerhaft Bestand.

Am 15. Januar verblüffte die Schweizerische Nationalbank die Weltbörsen mit der Aufhebung ihrer Kursuntergrenze des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro. Sorgte die Hüterin des eidgenössischen Geldes bis dahin dafür, dass 1 Euro nicht mehr kostete als 1,20 Franken, überlässt sie ihre Währung seither dem Wechselspiel der Marktkräfte. Als die Meldung über die Ticker lief, stand
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