Der DJ, Produzent und Labelchef ist über 200 Tage im Jahr unterwegs. Gerade ist er von seiner Tour aus Las Vegas, Chicago und Buenos Aires zurückgekehrt. Klar, dass er sich nach den vielen Hotelzimmern immer ganz besonders auf sein großes, lichtdurchflutetes Haus in der Nähe von Osnabrück freut.

Auf dieser Seite verrät er, in welchen Räumen er sich am wohlsten fühlt und warum in seinem Garten sechs Grillstationen auf ihren Einsatz warten.

Börse Frankfurt Magazin: Worauf freuen Sie sich in Ihrem Zuhause am meisten?

Robin Schulz: Wenn man 240 Auftritte im Jahr hat, sind zwei Sachen besonders wichtig: Erstmal die große, gemütliche Wohnzimmercouch, und dann mein eigenes Bett! Zwei entscheidende Möbel, um zu relaxen, abzuhängen und Kraft zu tanken. Der Rest ist mir in den ersten Stunden, wenn ich wieder zu Hause bin, erst mal egal. Generell mag ich es, viel Platz zu haben. Egal ob in Hotels oder daheim.

Nach welchen Kriterien haben Sie sich für Ihr Haus entschieden?

Am allerwichtigsten war für mich erst einmal die Lage! Ich bin sehr heimatverbunden, stamme aus der Gegend und wollte auf keinen Fall aus dem Osnabrücker Umland wegziehen. Ich habe rund ein Jahr gebraucht, um diese Immobilie zu finden! Viele meiner alten Kumpel wohnen in der Gegend, das Haus ist groß, hell und ich kann hier in Ruhe arbeiten. Nach der ersten Besichtigung war mir sofort klar: Das ist mein neues Zuhause!

Wie würden Sie Ihren Einrichtungsstil beschreiben?

Ich bin da nicht so festgelegt, aber ich würde mal sagen: Moderne Elemente treffen auf ausgewählte Klassiker. Diesen Mix finde ich spannend – übrigens auch in der Musik!

In welchem Raum halten Sie sich am liebsten auf?

Wenn ich auf dem eben erwähnten Sofa oder im Bett genug relaxt habe, auf jeden Fall im Studio, das ich mir zu Hause eingerichtet habe. Danach kommt dann gleich die Küche – auch da fühle ich mich wohl! Ich bin ein leidenschaftlicher Koch, und wann immer ich Zeit habe, stehe ich am Herd und koche für meine Familie und für Freunde. Und im Sommer wechsle ich dann gerne an den heißen Rost. Mittlerweile habe ich sechs verschiedene Grillstationen in unterschiedlichen Größen im Garten. Ich weiß, ein bisschen übertrieben, aber mir macht die Grillerei tierisch viel Spaß. Und wenn ich viele Leute eingeladen habe, will ich nicht, dass jemand lange warten muss. Da habe ich lieber ein paar Steaks mehr auf dem Grill (lacht).

Haben Sie bei Ihren Möbeln ein Lieblingsstück?

Ja, meinen handgefertigten Esstisch mit ganz viel Platz für meine Freunde, die ich zum Essen einlade.

Haben Sie Einrichtungsgegenstände, die Sie schon Ihr ganzes Leben begleiten?

Nein, nicht wirklich. Eigentlich nur alte Familienfotos, an denen ich hänge.

Entscheiden Sie bei der Einrichtung, oder sagen Sie: Das überlasse ich lieber meiner Partnerin?

Wir machen das zusammen. Obwohl, wenn ich mal zurückblicke, bin ich wahrscheinlich schon derjenige, der am Ende den Ton bei der Einrichtung angibt. Gestritten haben wir uns deshalb aber noch nie. Und es gibt einen Raum, der wirklich nur von mir eingerichtet wurde: das Studio, in dem ein Großteil meiner Musik entsteht.

Muss bei Ihnen immer alles akkurat am Platz stehen?

Ich träume oft davon, aber bei mir herrscht, um es mal positiv auszudrücken, kreative Unordnung.